Schnellstart für Abnehmer
Kostenloses Konto anlegen, Lieferantendaten erhalten, Katalog durchsuchen und Lieferanten zur Datenübermittlung einladen.
Diese Anleitung führt einen Abnehmer — Händler, Distributor oder Gastronomiekette — von null bis zum Durchsuchen echter Lieferantendaten. Planen Sie etwa 20 Minuten ein, überwiegend Wartezeit auf zwei E-Mails.
Sie brauchen keine Einladung und keine Kreditkarte. Sie starten im kostenlosen Tarif.
Das Ergebnis
- Eine Organisation auf PIE, mit Ihnen als Administrator
- Eingeladene Kolleginnen und Kollegen
- Ein Katalog, der genau das zeigt, was Ihre Lieferanten mit Ihnen geteilt haben
- Ein Weg, Lieferanten ohne PIE-Konto um ihre Daten zu bitten
1. Konto anlegen
Öffnen Sie die PIE-Startseite und wählen Sie Kostenlos starten. Tragen Sie Organisationsname, eine kurze Web-Adresse, Ihr Land sowie Ihren Namen und Ihre dienstliche E-Mail ein.
Wählen Sie Abnehmer als Kontotyp. Abnehmer nutzen Produktdaten; Produzenten erstellen sie.
2. E-Mail-Adresse bestätigen
Klicken Sie den Link in der eintreffenden E-Mail an. Vorher entsteht nichts — kommt nach fünf Minuten nichts an, prüfen Sie den Spam-Ordner und versuchen Sie es mit derselben Adresse erneut.
3. Passwort festlegen
Der Link zeigt Ihren Organisationsnamen und die Rolle, die Sie erhalten (Administrator). Legen Sie ein Passwort fest und fahren Sie fort. Sie landen angemeldet im Abnehmerportal.
4. Auf die Freischaltung warten
Neue Organisationen werden zunächst von einem Menschen geprüft. Ein Banner zeigt an, dass Ihre Organisation in Prüfung ist; Sie können sich umsehen, aber noch nichts ändern. Eine zweite E-Mail bestätigt die Freischaltung.
5. Team einladen
Öffnen Sie Einstellungen und dort den Teambereich. Laden Sie Kolleginnen und Kollegen mit einer Rolle ein:
| Rolle | Darf |
|---|---|
| Administrator | Personen, Onboarding-Anfragen, Qualitätsprofile und eigene KI-Einstellungen verwalten |
| Abonnent | Produktdaten lesen, die Lieferanten geteilt haben — sonst nichts |
Siehe Rollen & Berechtigungen.
6. Warum Ihr Katalog leer ist
Eine neue Abnehmer-Organisation sieht nichts, und das ist richtig so.
Sie sehen die Produkte eines Lieferanten erst, wenn dieser Lieferant Ihrer Organisation Zugriff freigibt. Bis dahin existieren seine Daten aus Sicht Ihres Kontos nicht.
Durchgesetzt wird das in der Datenbank, nicht durch Ausblenden von Zeilen in der Oberfläche. Es gibt keine URL zum Ändern und keinen API-Aufruf, der mehr zurückgibt als das Freigegebene — genau diese Zusicherung brauchen Ihre Lieferanten, wenn sie entscheiden, mit Ihnen zu teilen.
Es gibt zwei Wege, den Katalog zu füllen:
- Ein Lieferant, der bereits auf PIE ist, gibt Ihnen frei. Fragen Sie ihn; auf seiner Seite ist es ein Bildschirm (siehe Schnellstart für Produzenten, Schritt 10). Nach dem Aktualisieren erscheinen die Produkte.
- Ein Lieferant ohne PIE-Konto schickt Ihnen Daten. Das ist Schritt 8.
7. Durchsuchen und finden
Öffnen Sie Ihren Katalog. Suchergebnisse sind auf Ihre Freigaben und Ihre Sprachen beschränkt — Sie sehen nie ein Produkt, das Ihnen nicht freigegeben wurde, und Sie sehen es in der Sprache, in der Sie arbeiten.
Wie die Lokalisierung funktioniert, steht unter Produkte.
8. Einen Lieferanten um Daten bitten
Das ist die Funktion, die Abnehmer am häufigsten nutzen.
Als Administrator erstellen Sie eine Onboarding-Anfrage. Sie erhalten einen Link, den Sie Ihrem Lieferanten schicken. Dieser trägt seine Produktdaten ein, ohne ein Konto anzulegen — keine Registrierung, kein Passwort, nichts zu verwalten.
Sie können der Anfrage ein Qualitätsprofil zuordnen, das festlegt, was „vollständig genug" bedeutet: Pflichtfelder, Allergene, was immer Sie brauchen. Übermittlungen, die das nicht erfüllen, werden zurückgehalten statt stillschweigend übernommen.
Sobald Sie eine Übermittlung freigeben, landen die Produkte als echte, freigegebene Produkte in Ihrem Katalog.
Sie können auch eigene KI-Zugangsschlüssel hinterlegen, damit die Feldzuordnung über Ihr Konto läuft. Siehe Onboarding und KI.
9. Eigene Systeme anbinden
- Erstellen Sie einen API-Schlüssel unter API-Schlüssel. Beginnen Sie mit einem Sandbox-Schlüssel — er ist schreibgeschützt, Sie können also beim Ausprobieren nichts kaputt machen
- Lesen Sie Authentifizierung, danach Paginierung
- Abonnieren Sie Webhooks, um über Änderungen informiert zu werden, statt zu pollen
- Alle Endpunkte finden Sie in der API-Referenz
Wenn der kostenlose Tarif nicht mehr reicht
Der kostenlose Tarif läuft nicht ab und verlangt keine Karte. Abnehmer-Tarife bemessen sich vor allem daran, mit wie vielen Lieferanten Sie verbunden sind und wie viele Onboarding-Anfragen Sie gleichzeitig führen können.
Vor jeder Blockierung erscheint ein Hinweis in der Anwendung. Zum Wechseln öffnen Sie Einstellungen → Abrechnung.
- Preise verstehen sich ohne Umsatzsteuer; sie wird beim Bezahlvorgang hinzugerechnet, soweit sie anfällt. Unternehmen aus der EU mit gültiger USt-IdNr. zahlen keine Umsatzsteuer
- Jährliche Zahlung kostet zehn Monate
Eine Kündigung führt zurück in den kostenlosen Tarif und löscht nichts.
Für größere Abnehmer-Vereinbarungen sprechen Sie uns an — diese werden individuell angeboten statt im Selbstbedienungsverfahren gebucht.
Siehe Tarife, Berechtigungen & Abrechnung und die aktuellen Limits.
Nächste Schritte
- Wie die Plattform funktioniert: Architektur und Freigaben & Mandantenfähigkeit
- Benachrichtigungen und Organisationsverwaltung